Man will meinen, dass meine Berufswahl unweigerlich dazu führt, selbst obzessiv dem Schreiben anheim zu fallen. Dem geneigten Leser wird aber kaum entgangen sein, dass ich in fast kläglichen Intervallen von meiner Tätigkeit berichte. Wie das Wandern des Müllers usw.
Trotzdem gibt es einige Highlights, die fast schon wieder Geschichte sind: Lasst die Korken knallen, mein Manuskript ist fertig korrigiert und dem Schöpfer war es ein Wohgefallen. Das Feilschen kommt nachher. Der Chef hatte im Grunde gar nichts zu bemängeln (oh-ha). Das Gefühl der Eigenverantwortlichkeit ist erhebend. Und mit Schwung geht’s als nächstes in die Herstellung.
Um meinem Ziehkind zur Geburt zu verhelfen, wurd’ ich dann doch zum Dichter. Große Worte, ja ja. Der erste Versuch ward eingehend von höherer Gewalt begutachtet und gehört ein weiteres Mal in meinen Gedankenmühlen gemahlen. Des Tages Mühsal spricht.
